...all das, was er schon immer loswerden wollte.


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Dom zu Speyer – Ein Ort der Wahrnehmung

Dom zu Speyer – Ein Ort der Wahrnehmung

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Das erste Mal in Speyer. Zu einem Vortrag. Als ich in die Stadt fuhr, sah ich den geschichtsträchtigen Dom. Sofort entschied ich mich, mir am nächsten Morgen die Zeit für einen kurzen Besuch zu nehmen und die Rückfahrt und alles was ich mir für den Tag vorgenommen hatte, um eine Stunden zu verschieben.

Morgens fahr ich zum Domplatz, parke und gehe einen kurzen Weg bis zum Dom. Ich trete ein und sofort hat mich das Gebäude begeistert. Diese Größe. Ok, er ist kleiner als der Kölner Dom. Aber diese Klarheit und Ruhe. Ja, Ruhe. Immer wenn ich eine Kirche zum ersten Mal betrete, gehe ich an die dem Altar gegenüber liegende Seite der Kirche, um die Größe und die Geschichte des Gebäudes zu erkennen.

Der Dom von Speyer besitzt Größe und eine fast tausendjährige Geschichte. Geschichte, die ich wahrnehmen konnte. Krönungen der Kaiser. Messen, nicht wie heute, sondern wie vor hunderte von Jahren gehalten, wurden für mich vorstellbar, fühlbar. Ein schöner Moment. Ein Moment der Wahrnehmung.

Warum ich das schreibe? Weil mir wieder bewusst wurde, wie selten ich, wie selten wir uns die Ruhe nehmen, um richtig wahrzunehmen. Wahrnehmung braucht Ruhe, braucht Besinnung. Momente, die das tägliche Leben so selten bietet. Wir hetzten nur noch von Eindruck zu Eindruck. Versuchen mit Entspannungstechniken, mit Meditation und mit Ausgleich, wieder diese Momente der Ruhe und Wahrnehmung zu entdecken.

Dabei sind diese Momente so nah, so greifbar. Wenn wir die Ruhe haben. Wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. Leider bietet der Alltag nicht immer diese Zeit. Auf der anschließenden Rückfahrt habe ich mir vorgenommen, mir diese Zeit zu nehmen. Nicht täglich. Nicht geplant. Aber dann, wenn sich die Möglichkeit und der Ort dafür bieten.

Ich genieße diese Momente z.B. In Kirchen oder auch kleinen Kapellen. Orte der Ruhe. Nicht immer ist es mit einem Gebet verbunden. Immer sind es Momente, in den ich demütig die eigene Größe und die eigene Geschichte wahrnehme. In denen ich die Kraft finde.

So wie im Dom zu Speyer. In dem Moment ein Ort der Wahrnehmung.


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