...all das, was er schon immer loswerden wollte.

Was von dieser Woche übrig bleibt

Was von dieser Woche übrig bleibt

Eine Woche voller Kontraste und Eindrücke geht zu Ende. Vorträge bei Veranstaltungen, Vorlesung in einer Hochschule, persönliche und telefonische Gespräche, alles an verschiedenen Orten.  Zurück verschwimmt so manches, doch die besonderen Momente bleiben erhalten. 

Z.B. die sehr persönliche Anmoderation für einen Vortrag durch einen Kollegen, der mich mit seinem Team in der Fernsehzeit unterstützt hat und an viele gemeinsame emotionale Momente und Entscheidungen erinnerte. 

Der Besuch dieses Vortrags durch einen Coaching-Kunden, der einen Weg auf sich genommen hat, um zu sehen, ob der Hagen auf der Bühne, auch der Hagen im Gespräch ist. Und der dies bestätigt, worauf ich stolz bin. 

Das kurzes Feedback eines Zuschauers nach einem weiteren Vortrag, der mir sagte, dass im während des Vortrags sehr „warm“ geworden sei. Etwas, was er noch nie bei Vorträgen – und er habe zahlreichen Vorträge gesehen - erlebt habe. 

Das persönliche Gespräch mit einem jungen Mann, der eine schwere Erkrankung überstanden hat und nun mit einem Buch anderen Menschen mit seiner Geschichte Mut machen wird. Der aber auch mir mit dem Gespräch den Mut gemacht hat, meine Erfahrungen, Ideen und Gedanken in einem Buch zusammenzufassen. Ich arbeite daran. 

Und die Vorlesung vor Studenten der Hochschule Weihenstephan in Freising. Junge Menschen, die mich mit ihren Fragen und der Diskussion über vier Stunden echt gefordert haben. Was wiederum  unheimlich viel Spaß gemach hat. 

Aber auch das Abendessen in einem kleinen italienischen Restaurant, in dem der Inhaber mit seinen Enkeln eine Pizza machte. Es wurde gestritten, diskutiert und viel gelacht. Dann sangen alle zusammen italienische Lieder. Wunderbar.

„Nebenbei“ die Eindrücke der Städte, in denen ich sein durfte, des Dom zu Freising, dessen farbliche Pracht und Ruhe ich genießen und der Natur um Freising, die ich erwandern konnte. 

Was sonst von dieser Woche übrigblieb? Das Gefühl, trotz der Eindrücke und Momente oft bei diesen „Wochen-Touren“ alleine zu sein. Wie schrieb ich einmal während einer dieser Touren: „Gestern freute ich mich des anstehenden Alleinseins. Heute bin ich der Einsamkeit traurig.“ Es ist ein Teil dieses Berufes. Ein Teil vieler Berufe. Ein Teil, der mir oft schwer fällt, an den ich mich nicht gewöhnen will. Auch wenn ich gerne Mal alleine bin und mich selbst gut ertragen kann.

Doch es bleibt auch die Freude. Die Freude an diesen Momenten, Ereignissen und Eindrücken und die Freude auf das nach Hause kommen. Auf die Familie, auf das, was neben dieser Woche bleibt.  

Das ist das Leben...

Das ist das Leben...

 Aus gegebenem Anlass, schenke ich mir diesen Text zum heutigen Tag:-). Vielleicht ist es auch ein Geschenk für Sie...

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Sind Sie ein Fischer oder Unternehmer?

Ein Fischer sitzt am Meer und genießt die Sonne. Da kommt ein Unternehmensberater und fragt ihn: "Was machen Sie? Warum sind Sie nicht auf dem Meer, um Fische zu fangen?“ Der Fischer sagte: "Das habe ich heute schon. Jetzt habe ich meinen Fang verkauft und genieße die freie Zeit." "Ja, aber wenn Sie noch mehr Fische fangen würden, würden Sie mehr verkaufen." "Und wofür?" "Dann könnten Sie sich ein zweites Boot kaufen und jemanden einstellen, der dann mit Ihnen auf Fang geht." "Und wofür?“ "Ist doch klar. Dann könnten Sie noch ein Boot kaufen, jemanden einstellen und noch mehr fangen und verkaufen." "Ja, könnte ich, aber wofür?", fragte der Fischer wieder. Der Unternehmensberater ärgerte sich über das Unverständnis des Fischers. "Sie sind einfach kein Unternehmer! Wenn Sie mehrere Mitarbeiter haben, haben Sie mehr Umsatz und könnten sich auch ab und zu die Zeit nehmen, um z.B. den Erfolg zu genießen." Da lachte der Fischer und sagte: "Genau das mache ich gerade. Aber bestimmt haben Sie recht. Ich bin kein Unternehmer, ich bin ein Fischer."

Diese Geschichte erzählte mir einmal ein älterer Unternehmensberater. Jetzt erzählte ich sie einem Unternehmer. Dieser war als Einzelunternehmer sehr erfolgreich. So erfolgreich, dass es immer mehr Aufträge gab, die er alleine gar nicht mehr abarbeiten konnte. Der Druck wurde immer größer und er meinte, den Druck nur durch Mitarbeiter lösen zu können. Innerhalb von zwei Jahren waren es mittlerweile sieben Mitarbeiter mit entsprechenden Räumlichkeiten und Infrastruktur geworden.

"Und ist der Druck dadurch geringer geworden?", fragte ich ihn. "Nein, er ist größer geworden, denn jetzt muss ich die Aufträge haben, um die sieben Mitarbeiter bezahlen zu können. Und Mitarbeiter zu führen ist vielleicht nicht mein Ding. Das wollte ich nie. Klar, ich verdiene jetzt viel. Aber ist mehr als in der Zeit als Einzelunternehmer? Nicht wirklich."  

Und jetzt? Jetzt habe ich den Unternehmer gefragt, ob er sich nicht einmal ans Meer setzen will, um darüber nachzudenken, ob er ein Fischer oder ein Unternehmer ist. Ergebnis offen. Aber 30 Minuten später war ein Kurzurlaub an der Nordsee gebucht.

Fischer oder Unternehmer? Persönlich bin ich ja der Meinung, dass auch ein Fischer ein Unternehmer ist. Beides hat seine Berechtigung. Nicht jeder braucht ein Unternehmen mit Mitarbeitern, um zufrieden und erfolgreich zu sein. Ein Unternehmen mit Mitarbeitern sollten wir allerdings nur aufbauen, wenn wir auch Mitarbeiter wollen. Mit allen Konsequenzen.   

Und Sie? Sind Sie Fischer oder Unternehmer? Oder beides?

 

Stefan Hagen bloggt  ...all das, was er schon immer loswerden wollte.

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