...all das, was er schon immer loswerden wollte.

Zu früh, um aufzugeben

Zu früh, um aufzugeben

 

Eigentlich wollte ich in meinem Blog keine Buchempfehlung von anderen Autoren geben. Denn es ist ja mein Blog. Aber hier mache ich eine Ausnahme für Torsten Wiermann. Denn Torsten durfte ich zunächst telefonisch und in diesem Jahr auch persönlich kennen lernen. Das erste Gespräch mit ihm ist schon länger her. Damals nur telefonisch und ich meine, seine Krebserkrankung war da noch nicht diagnostiziert. Aber die Symptome seines Kraftverlustes vor allem in seiner Hand, war schon aufgetreten. Er sprach davon und fragte nach meiner Diagnose und meinem Umgang mit der Erkrankung. Ich mochte sofort seine Art. Unaufdringlich und dennoch sehr persönlich. Und genauso empfinde ich sein Buch. Alleine das ist es wert, eine Ausnahme zu machen:

Nach meinem Urlaub, in dem ich wirklich eine Pause machen konnte, daher auch eine Pause in meinem Blog, brachte die erste Post das Buch von Torsten Wiermann „Zu früh, um aufzugeben – Wie ich lernte, mein Leben in die Hand zu nehmen“.

Ein Buch, was ich sofort gelesen und das mich sehr berührt hat. Torsten Wiermann erzählt in seinem Buch sehr ehrlich, sehr persönlich von seiner Krebserkrankung, seinem Weg der Genesung und von dem Kampf mit der Deutschen Rentenversicherung. 

Das Buch habe ich vor zwei Wochen gelesen. Was ist mir davon in Erinnerung geblieben?

Der lange Weg von dem unerklärlichen physischen Kraftverlust bis zur endgültigen Diagnose. Die Bedeutung seiner Familie und seines Umfelds für seine Genesung. Die Isolierung in dem von ihm so genannten „Bunker“. Die Konsequenz und die psychische Stärke, die er sich erarbeitet hat und die für ihn entscheidend war. Vor allem auch der unsägliche Kampf mit der Deutschen Rentenversicherung.  

Er lässt uns an seinen Ängsten, seiner Zuversicht und vor allem an seinen Zielen, die ihm diese Kraft geben, teilhaben. Das alles in übersichtlichen Kapitel, die erlauben, das Buch auch mal zur Seite zu legen. Was ich aber gar nicht wollte.

Torsten Wiermann möchte Menschen, die vielleicht in ähnlichen Situationen sind, mit auf seine Reise nehmen und Ihnen Kraft geben. Das schafft er mit seinem Buch. Und er schafft seine Kernbotschaft zu vermitteln: „Gesundheit steht an erster Stelle“. Sehr angenehm empfand ich, dass er uns nicht belehren will. Nicht aufzeigen will, wie wir mit solchen schwierigen Situationen umgehen sollen. Er erzählt von sich. Seine persönliche Geschichte ergänzt Torsten mit Fragen, die zum Nachdenken anregen und mit Coaching-Elementen, die seine Botschaften nochmals verstärken.

Eine Leseempfehlung?

Vielleicht kein Buch für jedermann. Vielleicht ein Buch was mich so berührte, weil ich selbst einmal eine lebensbedrohliche Diagnose erhielt und daher meine Ängste in seinem Buch wiederfand. Bestimmt ein Buch für diejenigen, die in ähnlichen Situationen sind und durch eine persönliche Geschichte mehr Kraft, Unterstützung und Beistand suchen. Ja, eine Leseempfehlung.  

Stefan Hagen bloggt  ...all das, was er schon immer loswerden wollte.

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