...all das, was er schon immer loswerden wollte.

Was ist Ihnen völlig Egal?

Was ist Ihnen völlig Egal?

 Bei einem Abendessen letzte Woche stellt mir meine Tochter wieder einmal eine ihrer völlig spontanen Fragen. Dieses Mal war es: 

 „Papa, was ist Dir völlig egal?“ 

 

Äh... ja... was ist mir egal? Eine gute Frage. Ich konnte sie nicht spontan beantworten. 

 

„Die Farbe der Kühlschranktür?“, fragte sie nach. „Nein, da schaue ich jeden Tag mehrmals drauf, nicht egal“, war meine Antwort.

„Das Wetter morgen?“ „Nein, ich will laufen gehen, das ist mir nicht egal“.

„Was der blöde Junge in der Schule zu mir gesagt hat?“ „NEIN, das ist mir bestimmt nicht egal. Was hat er denn gesagt?“

"Was Deine Kunden machen?“ „Oh nein, auch das ist mir nicht egal.“

„Was andere über Dich denken?“ „Hm, das sollte es mir vielleicht, ist es aber nicht.“

 

„Aber was ist Dir denn jetzt völlig egal?"

 

Mir fiel nichts ein. Später habe ich über die Frage nochmals nachgedacht. Da erinnerte ich mich an einen Kunden, der im Gespräch meinte, dass es ihm völlig egal sei, was sein Mitarbeiter in seiner Freizeit mache. Als ich ihn fragend anschaute, kam der Zusatz: „Na ja, solange er nicht mein Unternehmen schädigt.“ Also war es ihm doch nicht egal. 

 

Mir hat die Frage gezeigt, dass ich mich offensichtlich mit wenigen Dingen beschäftige, die mir völlig egal sind. Das gefällt mir. Denn wenn uns etwas nicht egal ist, dann hat es doch Bedeutung. Vielleicht geben wir einigen Dingen in unserem Alltag eine zu große und anderen eine zu geringe Bedeutung. Das mag sein. Aber es hat eben eine Bedeutung für uns und für unser Leben. Denn unser Leben sollte uns nicht egal sein. 

 

Fällt Ihnen spontan etwas ein, dass Ihnen völlig egal ist? Nein? Das ist gut. Ich wünsche Ihnen eine Woche, in denen Ihnen nichts völlig egal ist. 

 

 

P.S. Das Bild zeigt wieder einen Platz, an dem es sich miteinander sprechen lässt. Gesehen in Motovun, einem schönen Ort in Kroatien.  

 

Das ist das Leben...

Das ist das Leben...

 Aus gegebenem Anlass, schenke ich mir diesen Text zum heutigen Tag:-). Vielleicht ist es auch ein Geschenk für Sie...

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Der nächsten Level - Das Leben ist doch kein Computerspiel!

Der nächsten Level - Das Leben ist doch kein Computerspiel!

Vor kurzem saß ich mit meiner Familie und Freunden in einem Restaurant. Unweigerlich kam der Moment, in dem sich die Kids unsere Handys schnappten und zu spielen begannen. So auch meine Tochter, die dann schnell ganz stolz verkündete, dass Sie den nächsten Level geschafft habe.

In dem Moment wurde mir etwas klar. Seit geraumer Zeit ärgert mich die Aufforderung einiger Kollegen in ihren Kampagnen, unser Leben oder unser Unternehmen auf den „nächsten Level“ zu heben. Das war es.

Den Begriff „Level“ verbinde ich unweigerlich mit Computerspielen. Auch wenn ich nie ein begeisterter Spieler war und bin, so verstehe ich darunter, das Erreichen einer nächsten Spielstufe bzw. Schwierigkeiststufe. Um das zu schaffen, müssen wir Aufgaben erfüllen und Herausforderungen bestehen. Soweit so gut. Das passt auch zu einem (Unternehmer-) Leben.

Aber ist unser Leben ein Computerspiel? Meines nicht. Dafür ist es mir zu wertvoll. Das Leben hat keine Esc-Taste. Und wenn etwas schiefgeht, dann kann ich nicht einfach wieder vor vorne anfangen. Und genau das stört mich an diesem Vergleich. Der „nächste Level“ verharmlost die Bedeutung unseres (Unternehmer-) Lebens.

Es mag sein, dass ein spielerischer Umgang mit unserem Leben und unserem Unternehmen manchmal angebracht ist und wir nicht alles so ernst nehmen sollten. Dennoch ist das Leben zu wichtig, um es nicht ernst zu nehmen.

Lassen Sie uns unser Leben, unser Unternehmen nicht auf den „nächsten Level“ heben, sondern lassen Sie es uns ernst nehmen und uns für das, was uns wichtig ist, engagieren. Wir müssen Aufgaben bestehen, Herausforderungen bewältigen, aber wir sollten eines nie vergessen: Wir sind Menschen. Wir gehen täglich mit Menschen um. Alles was wir erreichen, schaffen wir mit und durch Menschen. Nicht durch Tastenkombinationen.

Unser Leben ist kein Computerspiel.

Und wenn schon Level, dann wenigstens LEVEL 42

 

Stefan Hagen bloggt  ...all das, was er schon immer loswerden wollte.

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Raus aus der Denkschleife

Warum Ihr Ansprechpartner für einen guten Austausch auch das Nichtgesagte hören muss.
Seit mehr als zwanzig Jahren sprechen Menschen mit mir über ihr Unternehmen, ihre Probleme, ihre Ideen, Wünsche, Ziele, über sich...  weiterlesen

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